Auftritt im Burgtheater Bautzen

Am 07. Juni 2019 war es wieder soweit. Thomas & Vincent besuchten das Burgtheater in Bautzen. Aufgrund der hohen Nachfrage im Februar, gab es eine Zusatzshow – diese war wieder einmal restlos ausverkauft. 

Es war wieder ein tolles Publikum, wie das Video auch beweist. 

Nach 5 Jahren “Show der Mentalisten” mit über hundert Auftritten präsentieren Thomas Majka & Vincent Frommer nun ihr neues Programm: ‚Magie der Intuition‘. In ihrer Show kombinieren die beiden Görlitzer das Gedankenlesen mit ihrer eigenen Lebenseinstellung – ihrer Intuition: nicht immer über alles nachzudenken, sondern sich auch einmal von seinem Bauchgefühl leiten zu lassen.
Gedankenlesen ist nichts Übernatürliches. Thomas & Vincent greifen dies in ihrem neuen Programm auf und zeigen gemeinsam mit dem Publikum in beeindruckenden und witzigen Experimenten, dass man sich beim Gedankenlesen auf sein Gefühl verlassen kann und auch sollte. Manchmal weiß das eigene Bauchgefühl ganz genau, was den anderen gerade bewegt.
‚Magie der Intuition‘ – eine Show voller Überraschungen, Improvisationen und verblüffender Ergebnisse. Fühlen Sie sich herzlich eingeladen, diese Show mit Spaß zu genießen und die Macht ihrer eigenen Intuition zu erleben.

 

 

Auftritt im Zaubersalon Wuppertal

Bericht von IsKo artist-services / Augenblicksammlerin – Isabelles Zauber-Showblog 

Bilder und Text entnommen vom Zaubersalon Wuppertal

In der Aprilausgabe des ZauberSalon Wuppertal war diesmal ein weit gereistes Zauberer-Duo zu Gast. Die Mentalmagier Thomas Majka und Vincent Frommer stammen aus Görlitz und waren an diesem Abend nach Wuppertal gekommen, um ihre Show „Magie der Intuition“ zu präsentieren.

Nach der Anmoderation durch Frank Preußner und einem eigenen Ankündigungsvideo der beiden Künstler und einer ganz besonderen Sprecherin luden Vincent und Thomas ihr Publikum zu einem ersten Experiment rund um das Bauchgefühl ein, und zwar in Form einer Schätzfrage.
Für ihr erstes eigenes Experiment dann pickten sich die Künstler einen Zuschauer heraus, der mit seinem Bauchgefühl noch nicht richtig lag – was aber auch keinen Unterschied gemacht hätte, lief es doch auf einen spaßigen Gag hinaus. Waren einige Zuschauer zuvor vielleicht noch skeptisch, konnte man im Moment der schrägen „Vorhersage“ regelrecht fühlen, wie das Eis zwischen Künstlern und Publikum gebrochen war.

Im Weiteren folgten wirkliche Versuche, die Körpersprache und Gedanken von Menschen zu lesen, ihre Entscheidungen zu beeinflussen und sie mit ihrer Intuition vertraut zu machen. Die zwei frei gewählten Zahlen wurden dabei zu einem Bild, das erst mit der richtigen Perspektive den verblüffenden Effekt zu erkennen gab; Kunststücke um eine so nie dagewesene Karte, um die Gedankenkraft der Musik und den Humor und die Magie, die hinter Wörtern steckt waren nur einige der Effekte.
Gleich vier Zuschauer und ihre selbst erstellten kleinen Zeichnungen spielten eine Rolle dabei zu erklären, wie Körpersprache funktioniert, wie Menschen reagieren, die lügen, ob sie etwas zum ersten Mal sehen oder wie sich verhalten, wenn man über etwas spricht, das sie kennen.

Bilder, bunte Stifte und eine Zuschauerin spielten bei einer gut gemachten Version eines häufiger gesehenen Kunststücks eine Rolle. So versuchten Thomas und Vincent zu erahnen, welche Entscheidung die Zuschauerin treffen würde, um so zu beeinflussen, dass ihre zuvor getroffene Vorhersage bis ins kleinste, unerwartetste Detail recht behielt.
Ein Experiment des Gedanken- und Körpersprache lesens hatte in der Entwicklung den Zauberern offenbar besonderen Vergnügen bereitet, hatten sie hier doch geschickt die Erklärungen, die Zuschauer für den Effekt im Laufe der Zeit zu haben glaubten eingebaut und sich zunutze gemacht, indem sie im Verlauf all diese Erklärungen ausmerzten, sodass am Ende nur das Lesen eines Menschen als Erklärung bleiben könnte.

Für das letzte, insgesamt aufwendigste Kunststück hatten die beiden jungen Zauberkünstler bereits nach der Pause einige Vorbereitungen getroffen, bei denen es um die zufällige Wahl von Wörtern handelte, auf unterschiedlichste, aber allesamt zufällige Weise. Nicht nur, dass es den beiden ein leichtes war, diese Wörter auf ungewöhnliche Weise heraus zu finden, bevor die Zuschauer sie laut aussprachen. Auch machten sie die Wörter zum Inhalt des letzten, erstaunlichen Effektes, der zwar nicht direkt Zauberei war, doch aber viel mit der „Magie der Inutition“ zu tun hatte.

Durch ihre junge, frische Art und ihren lockeren, nie erzwungenen Humor nehmen Vincent und Thomas der manchmal sehr mystischen Mentalmagie irgendwie ihren Schrecken. Sie scheinen nicht wirklich Gedanken aus den Köpfen der Leute heraus zu holen, sondern Menschen dazu zu bewegen,
diese unbewusst von sich aus preiszugeben. Auch wenn diese Show noch in den Kinderschuhen steckt, war der Auftritt im ZauberSalon doch erst die 5. Aufführung, merkt man doch, wie durchdacht Präsentationen und Wahl der Kunststücke sind; auch wenn den beiden Görlitzern die Interaktion mit
dem Publikum und das Stehen auf der Bühne durch ihre Empathie und ihren Charme leicht von der Hand zu gehen scheint. Sie verstehen es, nicht nur mit den Gedanken und Entscheidungen, sondern auch der Skepsis und eben der Intuition der Zuschauer zu spielen, sie für sich und ihre Kunst zu
nutzen und so aus all dem, was das Publikum ihnen als Mentalisten bietet, eine kurzweilige, unterhaltsame und durchaus verblüffende Show zu kreieren.

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